Gesunde schöne Beine

Venenentzündungen und Thrombose -
ein oft unterschätztes Krankheitsbild

Vortrag Dr. Hermanns und Dr. Waldhausen, Swissanaclinic Meggen 21.05.2013





Ulcus-Shaving therapierestenter Ulcera cruris et pedis – Indikation und Technik

Vortrag Dr. Hermanns  bei den zentralschweizer Dermatolgen.  Luzern, 21.03.2013

    



Diagnostik und Therapie der pAVK
Topworkshops in  München, Hannover, Potsdam

Interaktive, interdisziplinäre, ärztliche Fortbildung mit Schwerpunkt auf kardiovaskuläre, metabolische und pulmonale Erkrankungen

 
    

Vortrag Dr. Waldhausen



7th Internation Master Course in Phlebology
New Techniques in Treatment of Venous Ulcers
for Phlebologists, Surgeons and Vascular Surgeons
Vilnius, Mar 1-2, 2013

Teilnahme Dr. Hermanns

      



Das Ulcus cruris mixtum – vorrangig arteriell oder venös therapieren
- pro arteriell: I. Flessenkämper
- pro venös: H.J. Hermanns

Vortrag Dr. Hermanns: 19. Bonner Venentage: 15.-16.02.2013 Parradigmenwechsel in der Phlebologie

         

Eine Verbesserung oder Optimierung der arteriellen Perfusion ist für die Therapie des Ulcus cruris mixtum generell nicht erforderlich. Durch alleinige Ausschaltung der venösen Refluxe und lokale operative Ulkuschirurgie heilen die meisten Ulzerationen dauerhaft ab. Auch wenn durch eine vorgeschaltete Revaskularisation die Perfusion verbessert wurde, heilten die Ulzera nicht zwangläufig ab. Das lokale inhibitorische Wundmilieu bleibt durch eine Perfusionsverbessung häufig unbeeinflusst. Chronische, therapieresistente Wunden heilen durch das Erschaffen einer frischen Wunde (Shave-Therapie) und Meshgraft-Plastik auch bei reduzierter arterieller Perfusion. Sichere diagnostische Kriterien (ABI, Angiographie, tPCO2) zur Prognose der Ulkusheilung oder Einheilung von Haut-Transplantaten haben wir bis heute nicht. Die Perfusionsreserven der Haut bei reduzierter arterieller Durchblutung sind bisher unzureichend erforscht und nicht vergleichbar der reduzierten Muskelperfusion als Zeichen der Claudicatio intermittens.



DGCH-Jahrestagung München

Vortrag und Vorsitz Dr. Hermanns: Phlebologische Sitzung der DGG im Rahmen der DGCH-Jahrestagung München 01.05.2013

          



Versorgung von Patienten mit peripherer Verschlusskranheit (PAVK), die mit einer konservativen Therapie behnadelt werden: Ergebnisse einer Praxisbefragung bei verschiedenen Fachgruppen

Waldhausen P., Krefeld · Weyand H., UCB Pharma GmbH · Randerath O., UCB Pharma GmbH 

              

Die Ergebnisse unserer Befragung weisen darauf hin, dass hinsichtlich der Versorgung
von PAVK-Patienten Unterschiede zwischen den befragten Fachgruppen
bestehen. Unterschiede, die zu einer möglichen klinischen Relevanz führen
könnten, zeigen sich z. B. bei der Therapietreue. Die erhobenen Daten waren
rein quantitativer Art und wurden an einer kleineren Stichprobe durchgeführt.
Daher wäre zu fordern, in einer größer angelegten Befragung auch qualitative
Aspekte aus Sicht der Patienten und der behandelnden Fachgruppe zu erheben,
um die Versorgung von Patienten mit PAVK in der Praxis noch weiter zu
optimieren.

41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie · Mainz September 2012



Shave-Technik zur Behandlung des therapieresistenten Ulcus cruris

H.-J. Hermanns

        

Das chronische Ulkus cruris ist ein heterogenes Krankheitsbild, dem unterschiedlichste kausale Faktoren zugrunde liegen können. In Anlehnung an die Ergebnisse der Bonner Venenstudie 2003 (Deutschland), als aktuell grösste epidemiologische Untersuchung zur Häufigkeit und Ausprägung von chronischen Venenerkrankungen in einer erwachsenen Bevölkerung, leiden etwa 0,7% bis 1,0% an einen einem Ulkus cruris unterschiedlichster Genese (10). Für die Schweizer Bevölkerung sind ähnliche Verhältnismässigkeiten anzunehmen, dass heisst etwa 50 000 Menschen leiden an rezidivierenden und schlecht heilenden Beingeschwüren. Dadurch erhält das Krankheitsbild eine erhebliche sozioökonomische Bedeutung. Der Leidensweg der Patienten erstreckt sich häufig über Jahrzehnte ohne Ulkusheilung, geprägt durch chronische Schmerzen, Berufsunfähigkeit und soziale Randständigkeit. Der häufige Arztkontakt und die dauerhafte Beschäftigung mit dem Krankheitsbild führen nicht selten zu schweren psychischen Veränderungen und erheblicher Einschränkung der Lebensqualität

Link zu "Der Luzerner Arzt" 2(89), 70, 2012



Therapierefraktäre Ulcera cruris et pedis
bei grotesker Fußdeformität

H.-J. Hermanns, A. Hermanns, P. Waldhausen

                

Praxis für Gefäßmedizin Krefeld & Venen- und Wundzentrum Helios Klinik Krefeld-Hüls

Zusammenfassung
Ulcera der unteren Extremität und des Fußes sind in etwa 90% der Fälle vaskulärer Genese. Nur 10% der Ulcera haben andere, seltene Ursachen. Nach einem schweren Trauma mit Deformierung und Fehlstellung des Fußes in 90-Grad Außenrotation kam es bei einer heute 77-jährigen Patientin zur Ausbildung therapieresistenter Ulcera cruris et pedis. Durch eine Shave-Therapie mit simultaner Meshgraft-Plastik und intensiver Nachbehandlung des sekundären Lymphödems konnte eine komplette Heilung erzielt werden.

Stichworte
Shave-Therapie, Ulcus cruris, Therapieresistenz
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